Regionales aus drei Ländern: „So isst Euregio“ geht zu Ende
Das kulinarische Euregio-Filmprojekt präsentierte Köche, Rezepte und Orte aus Tirol, Südtirol und dem Trentino – Letzte Folgen mit Madlen Hackl, Roland Hanny und Giulia Segna
BOZEN (LPA). Ein Abschluss zum Genießen: Mit den letzten drei Folgen von „So isst Euregio“ hauchen nochmal zwei Euregio-Köchinnen und ein Euregio-Koch einfachen, traditionellen Gerichten neues Leben ein.
Bereits am 11. September hatte der kulinarische Roadtrip durch die Euregio Tirol-Südtirol-Trentino nach der Sommerpause wieder Fahrt aufgenommen: Mit Besuchen im Ziller- und im Gadertal stießen vermeintliche Gegensätze aufeinander: Peter Fankhauser setzt auf vegane Küche aus dem eigenen Permakulturgarten, Andrea Irsara auf Wildfleisch aus den Bergen. Beiden gemeinsam ist das klare Bekenntnis zu Regionalität und Nachhaltigkeit: Mit Qualitäts-Produkten aus der Umgebung bringen sie alpinen Geschmack mit Haltung auf den Teller.
Davon beseelt sind auch die Protagonisten der verbleibenden drei Folgen: In Innsbruck zeigt Madlen Hackl mit ihrem „Tiroler Kalbl – Nose to Tail“, dass man ein Tier ganzheitlich verwerten kann und soll. Auf Kindheitserinnerungen greifen Roland Hanny im Südtiroler Vinschgau mit seinem „Schworzplentenen Riebl mit Apfel“ und Giulia Segna im Trentiner Nonstal mit ihren knusprigen Kartoffeltalern und dem lokalen Rotwein Gropello („Tortèl e Gropèl“) zurück: Zwei traditionelle Rezepte, die einfach nachzukochen sind.
Orte und Projekte, die Grenzen überwinden
In jeder Folge macht ein „Euregio-Happen“ auf besondere Orte mit Geschichte und Gegenwart aufmerksam: auf das Freilichtmuseum Tiroler Bauernhöfe in Kramsach, auf die Ladiner im „Museum Ladin Ciastel de Tor“ im Gadertal, auf Kaiser Maximilian, die Leopold-Franzens-Universität und den Euregio-Campus im Herzen von Innsbruck, auf das Stift Marienberg im Vinschgau und den Euregio-Wetterbericht sowie auf den Sankt-Romedius-Pilgerweg von Tirol über Südtirol bis zur gleichnamigen Wallfahrtskirche im Trentino.
„So isst Euregio“ brachte die Köcheverbände aus Tirol, Südtirol und dem Trentino zusammen: Seit 13. Februar bereiteten Köchinnen und Köche in zwölf Episoden zu je fünf Minuten ihren persönlichen Euregio-Genuss zu.
Ausstrahlung in TV und Radio
Premiere feiern die letzten drei Folgen am 23. Oktober, 13. November und 4. Dezember 2025 auf Rai Südtirol und als Kurzversion auf ORF Südtirol. Danach werden sie im Fernsehen von TV 33, Peer TV, Zillertal TV und Reeins.tv sowie im Radio von Radio Dolomiti und Radio Fiemme ausgestrahlt.
Alle bisherigen Folgen sowie Rezepte und Hintergrundinformationen sind zudem jederzeit auf der Euregio-Website zu finden.
gst

Bildergalerie
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- Nutzt den Wald als Fundgrube für alpine Geschmäcker: Andrea Irsara (links auf der Bank) mit Moderatorin Karin Gschnitzer bei den Dreharbeiten für "So isst Euregio". (Foto: Euregio) » [IMG 1 MB]
- Alles, was der Garten hergibt: Fankhauser betreibt einen kulinarischen Balanceakt aus Textur und Aroma. (Foto: Euregio) » [IMG 1 MB]
- Kochen mit allen Sinnen: (von links) Für Maximilian und Andreas Irsara ist Gastronomie mit lokalen Produkten auch ein Generationenprojekt. (Foto: Euregio) » [IMG 1 MB]
- Madlen Hackl bereitet ihr Lieblingsgericht zu: Tiroler Kalbl – ganzheitlich und nachhaltig verwertet, also „Nose to Tail“. (Foto: Euregio) » [IMG 238 kB]
- Roland Hanny beim Kochen für „So isst Euregio“: Als Mitinitiator der Plattform „A gmahnte Wiesn“ setzt er sich für die Sichtbarkeit regionaler Produkte ein. (Foto: Euregio) » [IMG 233 kB]
- Köchin Giulia Segna (links) und So-isst-Euregio-Moderatorin Karin Gschnitzer stoßen mit dem heimischen Groppello – im Dialekt Gropèl – an. Sprachlich und kulinarisch passt er perfekt zum Tortèl, dem knusprigen Kartoffeltaler. (Foto: Euregio) » [IMG 1 MB]
- Filmaufnahmen im Permakulturgarten: In Stumm im Zillertal lebt Fankhauser das Prinzip „From Permaculture to Table“. (Foto: Euregio) » [IMG 1 MB]
- Einer der Euregio-Happen: Im Freilichtmuseum Tiroler Bauernhöfe erzählen 37 historische Gebäude vom einstigen bäuerlichen Leben. (Foto: Euregio) » [IMG 1 MB]
- Dreh für „So isst Euregio“ im Stift Marienberg: Seit 1854 werden dort täglich Wetterdaten aufgezeichnet. (Foto: Euregio) » [IMG 396 kB]


