SMARTE Schule
Was zählt, ist die menschliche Intelligenz - Die große Herausforderung für die Schule ist es, einen umfassenden Unterricht zu gewährleisten, welcher für alle zugänglich und flexibel ist, sowohl Motivation und Zusammenarbeit fördert als auch zum Wissenserwerb und zum gegenseitigen Respekt befähigt.
Beschreibung
Ein Beitrag der italienischen Schule
Warum?
In einer sich ständig verändernden Welt muss die Schule, mehr als jedes andere System, mit den Entwicklungen Schritt halten, sich von der Zukunft durchdringen lassen und smart werden, das heißt "intelligent", resilient, aufmerksam auf die Bedürfnisse der Einzelnen und in der Lage, nicht die Technologien, sondern die Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt zu stellen und mit ihnen neue Wege der didaktischen Interaktion zu gehen. Gleichzeitig ist es das Anliegen und der Auftrag der Schule, den Lernenden adäquate digitale Kompetenzen zu vermitteln, damit sie in den Lage sind, mit sozialen Medien bewusst umzugehen, Informationen zu interpretieren und die digitale Kluft zu überwinden.
Was?
Es ist unser vorrangiges Ziel, den Einsatz digitaler Technologien im Unterricht zu stärken, und zwar durch entsprechende Fortbildungsangebote, die Erstellung von Informationsmaterial und die Aktivierung eines partizipativen Forschungsprojekts zur integrierten digitalen Didaktik für die Lehrpersonen. Wir wollen, durch die entsprechende Überarbeitung der Rahmenrichtlinien des Landes, den handlungs- und praxisorientierten Unterricht fördern und dabei verstärkt auch die übergreifenden und spielerischen Elemente des Lernens einbinden. Darüber hinaus wurden Steuergruppen ins Leben gerufen, die den Auftrag haben, entsprechend den Richtlinien für die italienische Schule innovative Entwicklungen anzustoßen und zu begleiten sowie die Orientierungsmaßnahmen im ersten und zweiten Bildungszyklus zu befördern.
Wie?
Die Reorganisation des zweiten Bildungszyklus in Fachrichtungen und Schulzusammenschlüssen sowie die Einführung eines so weit als möglich angeglichenen Pflichtbienniums der verschiedenen Schultypen erleichtert die Wahl des Bildungsweges durch die Schülerinnen und Schüler. Gleichzeitig werden in allen Schultypen und auf allen Stufen innovative Unterrichtsmethoden durch den Einsatz digitaler Technologien gefördert. Das Erlernen von Sprachen wird als Querschnittsdisziplin betrachtet und durch einen möglichst handlungs- und praxisorientierten Ansatz unterstützt. Gezielte Aktionen und spezifische Bildungsangebote stärken die aktive Rolle der Jugendlichen im Umweltschutz: Die Mädchen und Jungen, die bereits für dieses Thema sensibilisiert sind, müssen im Lernprozess dahingehend begleitet werden, dass sie verantwortungsvolle Entscheidungen treffen können, und zwar nicht nur lokal, sondern auch global. In dieser Hinsicht ist es grundlegend, dass an jeder Schule ein*e Referent*in für Umwelterziehung eingesetzt und der fächerübergreifende Kompetenzbereich Gesellschaftliche Bildung ausgebaut wird, unter Einbeziehung aller Lehrpersonen der Schule. Ein weiteres Ziel ist die möglichst breite Beteiligung aller am Schulleben, und zwar über die Stärkung der Entscheidungsautonomie der Schulen, durch gezielte Fortbildungsangebote und interne Schulungen. Der Ausbildungsgang partizipativer Forschung, der im Schuljahr 2020/21 startete und sich mit dem Mittleren Management und der Leadership in Schulen befasst, ist ein erster Schritt hin zu einem neuen Governance-Modell, das auf der wesentlichen Rolle der Schulführungskraft in enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeiter*innen beruht.
Vorteile
Eine "intelligente", resiliente und digitalisierte Schule geht auf die Bedürfnisse der Einzelnen ein und kann sich schneller an Veränderungen anpassen. Sie ist in der Lage, eine angemessene Bildung für alle zu gewährleisten, auf deren Grundlage spezifische Kenntnisse und Fähigkeiten aufgebaut werden können, die in verschiedenen Lebens- und Arbeitskontexten anwendbar sind.